Metro 2033

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch den Wälzer „Metro 2033“ vorstellen, der vielen vielleicht auch schon bekannt ist. Metro 2033 habe ich immer unter Endzeit und der Notiz „musst du unbedingt noch Lesen“ verbucht. Dank eines damaligen Klassenkameraden, der mir das Buch netterweise geschenkt hatte, bin ich meiner Notiz auch bald gefolgt. Metro 2033 zählt für mich schon zu den „Klassikern“ bzw Standartwerken der Endzeit Literatur. Hier wie immer, auch für euch erhältlich ;)

Wir befinden uns in der Moskauer Metro, mindestens 15 Jahre nach einem schrecklichen Atomkrieg, der vermutlich ganz Russland, wenn nicht sogar die ganze menschliche Zivilisation und Natur wie wir sie kennen, zerstört hat. Einziger Rückzugsort für die Menschen dort, war die Metro, die als Bunker angelegt wurde. Hier lebt Artjom. Er kann sich nurnoch bruchstückhaft erinnern wie es „davor“ war.
Die Menschen haben sich in der Metro ein neues Leben aufgebaut, um bis zu dem Tag auszuharren, an dem sie wieder an die Erdoberfläche können. Sie haben eine neue Zivilisation dort unten, verschiedene Religionen und Fanatiker aller Art, genug zu essen, zu trinken und saubere Luft. Einziges Problem: die Erde hat sich verändert…die radioaktiven Strahlen, haben grauenhafte Mutationen hervorgebracht, von der jede einzelne dem Menschen haushoch überlegen ist und sie bahnen sich langsam ihren Weg in die Tunnel der Metro… hin zu den vielleicht letzten Menschen auf der Erde und wie es scheint, ist Artjom der einzige der sie davon abhalten kann.
So tritt Artjom, der seine Station zuvor noch nie verlassen hat, eine Reise quer durch die Metro an. Auf der Suche nach sich selbst, dem Sinn des Lebens und vor allem Antworten.

Ich muss ganz offen gestehen, das ich ein wenig enttäuscht war von dem Buch. Es ist zweifelsohne spannend und bietet einige Stunden gute Unterhaltung, allerdings hatte ich mir etwas „besseres“ vorgestellt, etwas im Stil von Justin Cronin´s „Der Übergang“, welches mich total umgehauen und begeistert hat. Metro 2033 ist der erste Band, der Metro Bücher und ich werde die anderen wohl auch noch lesen, denn es ist durchaus ganz gut, aber leider nicht auf dem Niveau und so mitreißend wie „der Übergang“.
Ich hatte hier häufig Momente in denen ich sehr mitgefiebert habe, allerdings hat der Autor es nicht so gut verstanden diese Spannung zu halten und ist häufig sehr zügig durch spannende Momente durchgerast. Sehr gute Ideen, aber die Umsetzung ist leider nicht so genial wie erhofft. Es ist ein ständiges auf und ab mit der Spannung und schade ist auch, das er ständig neue „Probleme“ eingebaut hat anstatt schon vorhandene weiter auszubauen.

Im großen und ganzen ein gutes Buch…durchaus für Endzeit Fans geeignet. Gibt einem auch nachts ein mulmiges Gefühl U-Bahn zu fahren und das gibts auchnoch gratis dazu.

 

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3 Antworten zu Metro 2033

  1. thebookfather schreibt:

    Hey, schöne Rezension! Ich hab „Metro 2033“ noch nicht gelesen, aber den Cronin, den ich zwar ganz nett fand, aber so richtig…? Ich fand es gut geschrieben, aber die neuen Ideen haben mir gefehlt. Mag aber auch daran liegen, dass man in den letzten Jahren mit Endzeit-Szenarien und Zombies dichtgeschüttet wurde… kleine Reizüberflutung. Wenn du aber auf Zombies stehst, wäre „Die Saat“ von Guillermo del Toro und Chuck Hogan vielleicht noch etwas für dich.

    • jackyooh schreibt:

      Hey Danke, schwer zu sagen, was mich an Cronin so fasziniert hat. Ich finde er hat sie Szenerie sehr schön dargstellt und die Emotionen und Charaktere meiner Meinung nach realistisch und hart.
      Die Saat hatte ich mal vor 2 Jahren angefangen zu lesen, konnte mich aber nicht an den Schreibstil gewöhnen, der hat mich arg gestört..
      Ich finde aber auch, das der Endzeit Markt, selten mal etwas anderes als Zombies hervorbringt, es gibt schließlich genug andere Apokalypse-Szenarien.

  2. thebookfather schreibt:

    Da gebe ich dir recht, Cronin hat einen sehr guten Stil und weiß wie man die Leser in die Situationen und Figuren hineinversetzt. Schriftstellerisch gibt es an ihm nichts auszusetzen, aber die Story hat mich halt nicht so mitgerissen.
    Del Toro ist allerdings etwas speziell, sieht man ja auch schon an seinen Filmen. Aber ich fand’s ganz gut und außerdem sieht es großartig aus im Regal! 😉

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