Ciao Bella Verona

Hallo meine Lieben,

ich war im Urlaub!
Zum ersten Mal bin ich richtig in den Urlaub gefahren und vor allem auch geflogen. 😀
Fünf wundervolle Tage lang habe ich Venezien bestaunt. Angefangen mit Verona, der Heimatstadt von Romeo und Julia.
Lange schon wollte ich mit Freundinnen eine Tour durch Italien machen, doch immer kam bei irgendwem etwas dazwischen oder es fehlte das nötige Kleingeld. Müde von dem ganzen hin und her, beschlossen eine Freundin und ich nun einfach zu planen, ohne Rücksicht auf Verluste. Da wir nun aber nurnoch zu zweit (und beide ohne Führerschein) waren, haben wir auf eine Rundtour verzichtet und sind direkt nach Venedig geflogen.

Gewohnt haben wir im Hotel Centrale in Mestre, einem Vorort Venedigs.
Am Anreisetag haben wir uns ein wenig die nähere Umgebung angeschaut, gingen Snacks einkaufen und machten es uns in unserem Zimmer, zum auskurieren, gemütlich. Unglücklicherweise hatten wir uns beide ,zwei Tage vor Reiseantritt, eine fiese Erkältung eingefangen.
Am nächsten Morgen sollte es dann mit der Bahn in Richtung Verona gehen.

Bahnfahren in Italien ist vergleichsweise günstig, daher nutzten wir die Chance und fuhren, an unserem ersten richtigen Tag, für knapp 9€ pro Person nach Verona.
Dort angekommen, kauften wir uns zunächst einmal einen schönen Stadtplan….um ihn dann nicht ein einziges Mal zu benutzen.^^
Wir ließen uns vom Strom der Leute und den IMG_2233Schildern dirket ins Zentrum treiben. Was soll ich sagen? Das Stadtzentrum Veronas zu betreten, ist wie in eine andere Zeit einzutauchen. Gerade noch ist man umringt von Geschäften und Neubauten, denen in Hamburg garnicht mal so unähnlich, und im nächsten Moment schon durchschreitet man einen Ring altertümlicher Torbogen und steht in einer wunderschönen, bunten und historischen Stadt. IMG_2234

Direkt vor einem, auf dem großen Hauptplatz, die große Arena. Umringt von zahlreichen Restaurants, Bars und kleinen Einkaufsstraßen.
Die Arena selbst lockt mit etlichen Gängen,Treppen und Einstiegen ins Innere der Arena. Den Arenaplatz erreicht man über zwei riesige, sich gegenüber liegende Tore. Oder aber so wie wir, irrtümlicherweise durch einen „Kriechgang“. Letzteres empfiehlt sich hingegen nicht sonderlich, wie der Hinterkopf meiner Freundin bestätigen kann.
Während wir die Arena ausgiebig besichtigten, haben wir allerhand Fotos gemacht. So blieb es natürlich nicht aus, das wir auch etwas rumgeblödelt haben. 😛IMG_2362
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Wer in Verona ist, sollte Julias Haus auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Als große Fans des Films „Briefe an Julia“, kamen wir da natürlich nicht drum herum. Dort angekommen wurden wir leider etwas ernüchtert. An den Wänden war alles voller Kaugummi, aber Briefe sah man keine. Nur hier und dort ein kleiner Zettel mit den Namen Liebender. Hollywood, du hast mich betrogen!
Dennoch war es dort sehr schön und bei unserem nächsten Besuch, gehen wir dann auch ins Haus hinein. Selbstverständlich kann man von dort nicht verschwinden, ohne nicht noch Julia gegenüber etwas aufdringlich geworden zu sein. 😉
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Direkt im Anschluss haben wir uns durch die straßen und Gassen treiben lassen, immer der Nase nach und ohne konkretes Ziel. So kam es dann, das wir schließlich vor dem Castelvecchio landeten. Wobei wir zu dem Zeitpunkt keine Ahnung hatten, was das ist. Es war einfach schön und somit interessant.

pano_000004Die Besichtigung des Geländes ist kostenlos, lediglich für die Innenräume und damit verbundene Kunstausstellung muss man zahlen, wenn man dann will. Wir wollten nicht.^^
Das Gelände war auch so spannend genug und bot jede Menge Gelegenheiten, für tolle und lustige Fotos. Was mich hier am meisten fasziniert hat, war die Tatsache das alles dort genau so aussieht wie man sich eine kleine Burg vorstellt. Mit Wehrgängen, Burggräben, Brunnen, Zugbrücke und sehr kleinen Türen…

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Gegen 17 Uhr aßen wir schließlich in einem kleinen Restaurant, direkt am Arenaplatz, zu Abend.
Nach dem Essen machten wir uns dann langsam auf den Heimweg und fuhren mit der Bahn zurück nach Mestre.

      

 

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